| ERZIEHUNG UND AUSBILDUNG VON HUNDEN |
|
Wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Erziehung und Ausbildung Ihres Hundes sind eine gute Mensch-Hund-Beziehung und
ein kurzes, aber regelmäßiges Training. Das gemeinsame Tun knüpft ein „unsichtbares Band“ zwischen Ihnen und Ihrem vierbeinigen Begleiter. Ein bequemer Schlafplatz, bestes Futter und ein schöner Garten sind für einen Hund alltäglich und kaum motivierend. Nur die gemeinsamen Erlebnisse mit Ihnen, Beschäftigung und Spiel, füllen einen Hund aus. Hunde „arbeiten“ gerne für uns Menschen und wollen dafür auch gelobt werden. Bei der Arbeit mit den Hunden orientieren wir uns an modernen Erziehungs- und Trainingsmethoden. Den Einsatz von Gewalt und aversiven Mitteln lehnen wir entschieden ab! Wir können Ihnen Übungen nur vorzeigen, Ihnen Anleitungen und Tipps geben – üben müssen Sie aber selbst zu Hause. Ein paar Minuten täglich genügen. Wenn Ihr Hund eine Übung gut gemacht hat, loben Sie ihn ausgiebig und wiederholen Sie diese Übung nicht mehr. Beenden Sie Ihr Training immer positiv, also mit einer Übung, die Ihr Hund bereits gut kann. In gewohnter, ruhiger Umgebung und mit viel Motivation lernt Ihr Hund am schnellsten. Danach sollten Sie aber die Übungen unter Ablenkung (andere Menschen und Hunde, eine andere Umgebung) festigen. Arbeiten Sie mit Ihrem Hund nur dann, wenn Sie gut gelaunt sind und ausreichend Zeit haben. Konzentrieren Sie sich auf Ihren „vierbeinigen Freund“. Machen Sie auch so oft es geht mit Ihrem Hund einen „Abenteuerspaziergang“, dass heißt „Sie und Ihr Hund – ganz alleine“. Wir bilden Hundeführer/innen und Hunde ehrenamtlich, also ohne jede Bezahlung, aus. In die eigene Aus- und Weiterbildung bei in- und ausländischen Fachleuten investieren wir viel Zeit und Geld. Für Fragen, Anregungen, Wünsche etc. stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Wir erwarten uns allerdings dafür, dass Sie Ihren „vierbeinigen Partner“ möglichst hundegerecht halten, seinen natürliche Verhaltensweisen entsprechend erziehen und ausbilden sowie rassegerecht beschäftigen und dass Sie ihn als das behandeln, was er ist – ein Hund! Über Hunde und deren Ausbildung gibt es gute, zeitgemäße Literatur. Bei der Auswahl helfen wir Ihnen gerne. Bitte fragen Sie uns danach. |
|
|
| KINDER UND HUNDE |
| Aus der Sicht der Pädagogen ist es wertvoll, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen. Dabei wird leider oft übersehen, dass Hunde „in ihrer Welt leben“ und auch Bedürfnisse haben. Beide, Kinder und Hunde, müssen unter Anleitung erfahrener Erwachsener lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Schaffen Sie bitte daher keinen Hund an, wenn Sie selbst für die Ausbildung und Erziehung des Tieres zu wenig Zeit haben. Die Verantwortung bleibt "immer" bei den Erwachsenen! Hunde sind kein Spielzeug und nicht automatisch die besten Freunde Ihrer Kinder! Den Hund ärgern, ihn beim Fressen oder Schlafen stören oder Befehle erteilen ist für Kinder tabu. Gehorsam gegenüber Kindern kann erst ab dem 13. bis 14. Lebensjahr des Kindes erwartet werden, und das auch nur bei „kooperativen“ und sehr gut erzogenen Hunden unter Anleitung von erfahrenen Erwachsenen. Lassen Sie Ihren Hund mit Kindern nie alleine, auch nicht in Nebenräumen, im Garten und schon gar nicht auf der Straße. Lassen Sie Ihren Hund auch nicht alleine im Garten, damit er nicht von fremden Kindern geärgert werden kann. |
| AUSWAHL EINER GUTEN HUNDESCHULE |
| Der Mensch entfernt sich heute immer mehr von der Natur. Mit einem Tier möchte er sich ein Stück davon wieder zurückholen
(Quelle: Video "Gemeinsam unterwegs", animal learn Verlag). Dies mag auch ein Grund dafür sein, dass immer mehr Hunde gehalten werden. Damit steigt auch die Zahl der
Ausbildungsplätze. Wählen Sie bitte nicht gleich die „erstbeste“ Hundeschule aus - vergleichen Sie! Dazu einige Tipps: Nehmen sich die Trainer/innen Zeit für Ihre Fragen und Auskünfte? Erhalten Sie kompetente Antworten auf Ihre Fragen? Erfolgt der Kursbetrieb in einer ruhigen Atmosphäre und erscheint dieser geordnet? Vor allem aber: Werden Anweisungen und Anleitungen im Kursbetrieb ruhig gegeben und wird auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Hundeführer/innen eingegangen? Erfolgt das Training einzeln und in Kleingruppen? Erfolgt dieses ohne Gewaltanwendung? Fragen Sie bitte auch nach der Qualifikation der Trainer/innen, vor allem nach ihrer Ausbildung? Können Sie ein Mal unverbindlich zusehen bzw. mitmachen? Verzichten Sie auf eine Schule, wo eine sofortige Einschreibung verlangt wird. Können Sie den Trainer/innen ein Mal bei der Arbeit mit ihren eigenen Hunden zusehen? Gibt es auch die Möglichkeit bei Fragen und Problemen außerhalb der Kurszeiten Kontakt mit den Trainer/innen aufzunehmen. |